Dresden 12/2017

Letztes Jahr im Dezember, zwischen Weihnachten und Silvester, entschieden wir uns, für zwei Tage Dresden zu besuchen. Früher, als ich jünger war, hatte ich Dresden bereits besucht und war erstaunt über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bewohner. Später kam ich nochmals nach Dresden für ein Bewerbungsgespräch – das Gespräch verlief miserabel und ich erhielt ein Knöllchen, jedoch war dieser Tag es absolut wert, da ich bei strahlender Sonne durch die Stadt schlendern konnte.
Von unserer Position, Halle, waren es etwa 1 1/2 Stunden mit dem Auto.

Am ersten Tag besuchten wir die Innenstadt sowie die Altstadt Dresdens. An der Frauenkirche, auf einem kleinen Weihnachtsmarkt, der noch nicht abgebaut wurde, dem „Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche“ genossen wir einen Erdbeer-Glühwein und aßen zum Abendbrot vegetarische Burger in „die burgerei„.

Die Nacht verbrachten wir bei ibis budget im Stadtzentrum für 56 Euro zuzüglich etwa 3 Euro für Dresdens „Touristiksteuer“ (welch Idee). Das Hotel/Hostel liegt in der „Altmarkt-Galerie“, einem großn Einkaufszentrum. Die Parkgebühr im Parkhaus „Altmarkt“ betrug für Hotel/Hostel-Gäste 9 Euro für 24 Stunden.

Am nächsten Morgen, nachdem wir das Hotelzimmer räumten, beschafften wir uns ein kleines Frühstück in einem LIDL-Supermarkt neben dem „Großen Garten“. Da wir direkt einen günstigen Parkplatz erhielten, entschieden wir erst einen Spatziergang zu wagen und das Frühstück später abzuhalten. An diesem Tag war es regnerisch, jedoch hatten wir glücklicherweise einen großen Regenschirm dabei.

Title: Aerial View: Moritzburg Castle from Southeast
License: CC0 1.0
Author: Carsten Pietzsch
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Wir hatten noch einiges an Zeit übrig und entschieden uns daher, noch die Moritzburg in der Nähe von Dresden zu besuchen. Genau um die Weihnachtszeit herum und bei den älteren Generationen in Ostdeutschland, Tschechien und der Slovakei erlangte diese Burg hohe Bekanntheit, da dort Teile des traditionellen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Films aufgenommen wurden. Mehr Information hierzu gibt es auf Wikipedia.

Als Finale besuchten wir das „Château de la Faisanderie“, gelegen auf dem Gelände einer alten Fasanerie wessen Ursprung bis in das Jahre 1728 zurück reicht. Der Ort war fast vollständig leer als wir da waren, irgendwie romantisch.

Danach kehrten wir Heim und nahmen wieder einmal mehr Erinnerungen mit uns.

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